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                                                         Unser Standort: Adlershof
 
                                                      Wissenschaftliche Vergangenheit und Zukunft  


Portrait Adlershof
Adlershof bei Nacht und der Laser

Adlershof, wie das Lufthansa Magazin im November 2003 titelt, die „Stadt mit Zukunft“, liegt am Stadtrand von Berlin.

Adlershof ist Deutschlands dynamischstes Wirtschaftszentrum. Im Berliner Südosten, eine gute halbe Stunde vom Stadtzentrum und 3 S-Bahnstationen vom Flughafen Schönefeld entfernt, wird eine interessante Mischung aus zukunftsorientieren Unternehmen und wissenschaftlichen Instituten geboten, die sich bereits mit Forschungsergebnissen, Produkten und Leistungen internationales Renommee erworben hat.

Berlin Adlershof blickt auf eine ebenso wissenschaftliche, wie wirtschaftliche Tradition zurück. Otto-Lilienthal testete auf der Freifläche zwischen Johannisthal und Adlershof seine Fluggeräte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts starteten dort Deutschlands erste Motorflugzeuge. Im Jahr 1909 wurde dann der zweite Motorflugplatz Europas eingeweiht und die Gebrüder Wright fertigten hier legendären Fluggeräte. 1912 wurde die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL), der Vorgänger des heutigen DLR, in Adlershof gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen die Akademie der Wissenschaften und später das Fernsehen der DDR nach Adlerhof.

1991 begann auf einem Areal von 81 ha der Aufbau des Wissenschafts- und Technologieparks Adlershof. Dieser ist Kern der Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien und zählt bereits heute zu den 15 größten Parks dieser Art weltweit. Damit entsteht in Adlershof eines der größten Wissenschaftszentren der Welt. Mit vereinten Kräften bauen der Berliner Senat, Firmen und Forschungsinstitute hier eine komplette Stadt. Der alte Flugplatz ist bereits als Erholungsgebiet gestaltet und aus dem Ensemble der historischen Gebäude wurde der Aerodynamische Park, der von Neubauten umgeben ist. Namhafte Architekten wie Sauerbruch und Hutton oder Ortner & Ortner haben mit Ihren Bauten bereits Empfehlungen für internationale Architekturpreise abgegeben. Und das alles, obwohl Adlershof seit gerade mal 10 Jahren städtebaulich entwickelt wird –eine extrem kurze Zeit für Städtebau.

 
Was passiert in Adlershof ?
Adlershof mit Aeropark

Innovation

Kern der Wissenschaftsstadt Adlershof ist der Wissenschafts- und Technologiepark, der sich um 4 Fachzentren bildet:

  • Informations- und Medientechnologie
  • Photonik und Optische technologien
  • Material- und Mikrosystemtechnologie
  • Umwelt-, Bio- und Enerietechnologie.
     

Wirtschaft
In Adlershof sind z.Zt. 353 technologieorientierte Unternehmen mit rund 3.600 Mitarbeitern
aktiv, z.B.

  • ASCA GmbH (Forschungsunternehmen für die Pharma-Industrie)
  • LTB Lasertechnik Berlin GmbH

.... und viele andere.
 

Forschung
Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit insgesamt 1500 Beschäftigten, darunter 672 Wissenschaftler sowie 130 Doktoranden und Gästen, haben hier ihren neuen Standort gefunden, z.B.

  • ACA Institut für angewandte Chemie Berlin Adlershof e.V.
  • BAM Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung Abt. I, „Analytische Chemie; Referenzmaterialien“
  • BTU Brandenburgische Technische Universität Cottbus, Arbeitsgruppe Luftchemie
  • DLR Deutsches Institut für Luft- und Raumfahrt e.V., Institut für Weltraumsensorik und Planetenerkundung
  • FBH Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik
  • FIRST Fraunhofer Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik
  • HMI Hahn-Meitner-Institut, Abteilung Photovoltaik
  • IKZ Institut für Kristallzüchtung
  • ISAS Institut für Spektrochemie und angewandte Spektroskopie
  • MBI Max-Born-Institut für nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie
  • PTB Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Fachbereich Photonenradiometrie

Adlershof ist darüber hinaus der Standort des Elektronenspeicherrings BESSY II.
 

Studium
In Adlershof ist die Humboldt-Universität angesiedelt; 7400 Studenten und 110 Professoren
arbeiten hier in den Instituten:
 

  • Institut für Chemie
  • Institut für Informatik
  • Institut für Mathematik
  • Geographisches Institut
  • Institut für Physik
  • Institut für Psychologie
     

Leben
Die Zukunft berlins liegt in der Peripherie; und das heißt insbesondere auch in Adlershof.

  • Landschaftspark
  • Skate-Bahn
  • Golfplatz
  • Einkaufszentrum
  • Wohhäuser entstehen
  • Seniorenheim (in Planung)
     

Medien
Studio Berlin Adlerhof bekannt wegen der Produktionen

  • Kanzlerduell,
  • Kinofilm Goodbye-Lenin,
  • SAT1-Show Star Search

Mitarbeitern des Fraunhofer Instituts für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik FIRST ist es vor kurzem gelungen, den Cursor auf einem Computerbildschirm von links nach rechts zu bewegen – ausschliesslich gesteuert durch Gedankenimpulse. Solche Ergebnisse und die extrem geringe Konkursquote von nicht einmal 2% (in 2002) bei den hier angesiedelten Unternehmen bestärken den Wunsch, in Adlershof den produktivsten Technologiepark und die bedeutendste Denkfabrik Deutschlands zu etablieren.

Der Forschergeist ist in Adlerhof zu Hause. Hier ist nichts zu beständig wie der Trend zum Neuen. Ganz im Sinne der Grafity auf der Skate-Bahn „Put the past away“.


Quelle:
DAP – Deutsches Akkreditierungssystem Prüfwesen GmbH,
Rudolf Brinkmann, Stuttgart, 2003-11-25, Rev. 1.2


Was in Adlershof ins Auge fällt
Laser

Der grüne Laser

Die WISTA hat von dem Berliner Künstler Nils R. Schultze eine Laserinstallation entwerfen lassen, die mit der Laserquelle auf dem Dach des Innovations- und Gründerzentrums einen grünen Laserstrahl auf eine Hauswand im Wohngebiet jenseits der S-Bahn projiziert und damit eine symbolhafte Brücke entlang der Medien (Wissenschaftspark) und der Wohnstadt schlagen soll (Berliner Zeitung 2003-10-28, Lokales, Seite 18). Der Laser soll nach dem Willen der WISTA neugierig machen.

Der dabei verwendete Laser (Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation), Typ FK-LA-3000/5000 der Firma Omicron, ist ein diodengepumpter Festkörperlaser, der mit einem Neodym-dotierten Yttrium-Orthovanadat-Kristall mit Frequenz-Vervielfacher Nd:YVO4+KTP arbeitet und eine grüne Strahlung bei 532 nm abgibt. Die Leistung am Faserausgang nach dem Kollimator ist 3 W und tritt aus einer Blende von 29 mm Durchmesser aus. Nach einer Strecke von ca. 700 m zum Zielpunkt ist der Strahl auf ca. 40 cm Durchmesser aufgeweitet. Die Leistungsaufnahme der Laserinstallation ist <= 800 VA.
Der Laser arbeitet im Fundamental- oder Grundmode, d.h. er hat keine Nullstellen der Leistungsdichte. Deshalb hat er einen ungeteilten großen Zielfleck (TEM00-Mode der Transversalen Elektromagnetischen Welle).

Es ist kein Nd:YAG-Laser (Neodym-Dotierung in einem Yttrium-Aluminium-Granat), der primär ebenfalls bei 1,064 m emittiert und mit einem KTP_Frequenzvervielfacher-Kristall auch bei 532 nm emittieren würde.

Der Laser gehört nach DIN EN 60825-1:2001-11 zur Klasse 4 und ist für das Auge sowohl in direkter als auch diffuser Strahlung sowie für die Haut des Menschen gefährlich. Außerdem kann er Brände und Explosionen hervorrufen. Die Installation musste daher nach einer vom TÜV durchgeführten Abnahme sowohl von der Gewerbeaufsicht als auch von der Flugsicherung genehmigt werden. Letztere hat diese nur unter der Bedingung erteilt, dass sie selbst jederzeit im direkten Zugriff den Laser abschalten kann.

Der Laser hat ohne Gehäuse, Aufstellung und Sicherheitseinrichtungen wie Blenden gegen Strahlabweichungen etc. rund 23.000 € gekostet.