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        Nicht nur für Kunstkenner etwas ganz Besonderes: Die ImEx in Berlin                          

                                                                    

Die Ausstellung ImEx ( Impressionismus - Expressionismus) in der Alten Nationalgalerie von Berlin bot dem Club am 12.06.2015 Gelegenheit, 170 bekannte und unbekannte Gemälde dieser beiden Kunstrichtungen unter fachkundiger Leitung und Erklärung eines Kunsthistorikers zu betrachten und wissenswerte Hintergrundinformationen zu erhalten.

Die Berliner Ausstellung will neue Wege durch die Kunstgeschichte der Moderne schaffen, indem die Werke nicht chronologisch, als Belege einer linearen Entwicklung vom Impressionismus zum Expressionismus hin, sondern zusammen nach thematischen Aspekten geordnet, ausgestellt werden: Badende, Vergnügen, Interieurs, Beziehungen, Stadt und Passanten.




Expressionismus und Impressionismus waren sich alles andere als zugewandt. So bezeichnete der bekannte Impressionist Liebermann Werke von Manet, Degas, Monet und Sisley als "... ganz und gar schleußlich" und "Dreck". Der deutsche Kaiser Wilhelm II., ein Freund des Expressionismus, kritisierte ein Gemälde von Walter Leistikow mit den Worten "... dieser habe ihm mit seinen impressionistischen Abendlichtbildern den ganzen Grunewald versaut"..

Vor diesem Hintergrund stellt die Ausstellung einen späten Friedensschluss der beiden Kunstrichtungen dar, und so konnten wir den Tag bei einem bayerischen Essen im Weihenstephaner am Hackeschen Markt beruhigt ausklingen lassen.

Wir danken der Gattin unseres Freundes Meyfarth, Christiane Meyfarth, für den Anstoß zu diesem Kunstevent und die perfekte Vorbereitung.


Text: Michael Dederichs