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                                           Oster-Exkursion in das Hirschbergtal (Polen)                          

                                                                    

Die Osterfeiertage boten den Clubmitgliedern und deren Familienangehörigen eine gute Gelegenheit für eine Exkursion nach Polen.

Auf dem Weg in das Hirschbergtal (Kotlina Jeleniogórska) gab es in Muskau einen ersten Zwischenstopp, um den Landschaftspark des Fürsten Hermann von Pückler, der zum Weltkulturerbe zählt, zumindest in Teilen zu erwandern. Es ging weiter nach Görlitz, zur östlichsten Stadt Deutschlands. Von Kriegen weitgehend verschont birgt Görlitz über 4.000 Kultur- und Baudenkmäler. Die Führung, geleitet durch einen einheimischen Architekten, in der Altstadt, die von spätgotischen Renaissance- und Barockbürgerhäusern geprägt wird, gab einen intensiven Überblick über den baulichen Reichtum dieser Stadt. Über die Neiße-Brücke von Görlitz führte der Weg weiter in das Hirschbergtal am Rande des Riesengebirges. Das Ziel war hier das Schlosshotel Stonsdorf (Palac Staniszów), wo wir für die nächsten drei Tage Kost und Logis erhielten. Mit Freude entdeckten wir am Portal des Schlosses das Rotary Emblem des einheimischen RC Jelenia Góra.

Ein Passionskonzert der Sopranistin Anna Patrys und des Baritons Claudius Lesniak, beide begleitet von Róza Wysocka am Flügel, stimmte uns gleich zu Beginn österlich ein. Am kommenden Tag erfuhren wir von unserer Fremdenführerin viel über Land und Leute. Neben sechs Schlössern und Herrenhäusern besichtigten wir die Stadt Hirschberg (Jelenia Góra) mit der beeindruckenden Gnadenkirche.

Der letzte Tag führte mitten ins Riesengebirge. Nach Besichtigung der Stabskirche Wang, einem architektonischen Kleinod, das am Eingang zum Nationalpark Riesengebirge steht und im 12. Jahrhundert von den Norwegern errichtet wurde, entschloss sich ein Teil der Gruppe die Schneekoppe (1.603 m) zu "erklimmen". Der andere Teil "erwanderte" das Wintersportstädtchen Krummhübel (Karpacz), um dort polnische Köstlichkeiten in einem netten Café zu genießen.

Entspannt und voller positiver Impressionen kehrten wir nach Berlin zurück. Sicherlich wird der eine oder andere das Hirschbergtal und Görlitz nochmals besuchen, denn die kurze Reise hat Geschmack auf den Kulturreichtum dieser Region gemacht.


Text: Michael Dederichs